15 Online Business Ideen für Deinen Erfolg in 2025
Online Business ist längst kein Geheimtipp mehr, doch es entwickelt sich rasant weiter. Was früher mutigen Unternehmern vorbehalten war, wird heute auch für viele Angestellte interessant. Immer mehr Menschen wollen sich ein zweites Standbein aufbauen – sei es aus dem Wunsch nach mehr Freiheit oder als Reaktion auf steigende Lebenshaltungskosten und Inflation. In diesem Beitrag stelle ich Dir 15 Online Business Ideen vor. Finde heraus, welche davon am besten zu Dir, Deinen Zielen und Deinem Alltag passt.
Inhalt
Was ist eine Online Business Idee?
Was ein Online Business in meinen Augen ausmacht, sind die folgenden Faktoren:
- Ein Online Business hat das Potential, skalierbar zu sein, d.h. kein Tausch mehr von Zeit gegen Geld. D.h. relativ wenig Zeiteinsatz für relativ viel finanzielles Outcome.
- Ein Online Business ist ortsunabhängig und lässt sich zu jederzeit von überall aus durchführen, ein physischer Standort wird nicht benötigt.
- Es gibt ausschließlich digitale Vertriebskanäle wie soziale Medien oder Funnel/Ads.
- Generell werden wenig Ressourcen benötigt (wenige Mitarbeiter, wenig Büroausstattung)
- Sehr wenige Verbindlichkeiten und Verpflichtungen, wie z.b. Meetings mit Kunden, ständige 1on1 Coaching-Sessions, Kundenakquise.
Was ich damit nicht meine, sind z.b. selbstständige Virtuelle Assistenten, Social Media Manager, Copywriter oder Webdesigner. Diese sind zwar auch ortsunabhängig und arbeiten stark im digitalen Space. Haben in der Regel aber kein Produkt, das skalierbar ist und die 1zu1 Kommunikation mit Kunden ist recht zeitaufwendig.
15 Online Business Ideen
Dropshipping
Beim Dropshipping verkaufst Du als Online-Händler Produkte, die Du selbst nicht lagerst. Bestellungen werden direkt vom Hersteller oder Großhändler an die Kunden verschickt. Als Händler konzentrierst Du Dich nur auf Marketing und Verkauf. Das heißt, Du hast z.b. einen Onlineshop, in dem die Produkte bestellt werden können. Logistik und oft auch Retourenmanagement werden vom Partner übernommen. Dieses Modell spart Kosten und erleichtert vor allem Einsteigern den Zugang zum E-Commerce. Dropshipping wird häufig in Kombination mit kostengünstigen Produkten aus China, wie z.b. von AliExpress, kombiniert.
Amazon FBA
Amazon FBA steht für „Fulfillment by Amazon“ und beschreibt ein Modell, bei dem Du als Online-Händler Deine Produkte über Amazon verkaufst, während Amazon die komplette Logistik für Dich übernimmt. Das umfasst Lagerung, Versand, Rücksendungen und Kundenservice. Du stellst Deine Artikel im Amazon-System ein und bewirbst sie dort – Amazon kümmert sich um den Rest. Im Gegenzug bekommt Amazon eine Beteiligung (7-15% vom Verkaufspreis) pro Verkauf.
Amazon KDP
Amazon KDP (Kindle Direct Publishing) ist eine Plattform, mit der Autoren ihre Bücher eigenständig veröffentlichen können – ganz ohne klassischen Verlag. Du lädst Dein Manuskript hoch und entscheidest, ob es als E-Book, Taschenbuch oder Hardcover angeboten werden soll. Gedruckt wird erst nach einer Bestellung (Print-on-Demand). Amazon übernimmt den Verkauf weltweit und erhält dafür einen prozentualen Anteil am Erlös. Du behältst die Rechte an Deinem Werk und kannst bis zu 70 % Tantiemen pro Verkauf erzielen. Du musst kein Autor sein, um diesen Service in Anspruch zu nehmen. Du kannst auch als Coach oder Influencer Dein Manuskript bei Amazon online stellen.

Etsy Produkte verkaufen (digital und physisch)
Etsy ist ein Marktplatz für kreative Produkte, handgemachte Artikel, Vintage-Stücke und digitale Downloads. Verkäufer können dort einen eigenen Shop eröffnen, Produkte einstellen und weltweit verkaufen. Als Geschäftsmodell eignet sich Etsy besonders für Kreative, die aus ihren Fähigkeiten ein Einkommen machen möchten. Der Aufbau eines Shops ist relativ einfach umgesetzt und durch die große Reichweite der Plattform können Produkte ohne einen eigenen Onlineshop für eine interessierte Zielgruppe angeboten werden.
Onlinekurse (selbst erstellt) verkaufen
Erstelle Deinen eigenen Onlinekurs. Fasse Dein geballtes Wissen in einem einzigen Onlinekurs zusammen und verkaufe ihn an Deine Zielgruppe. Onlinekurse bieten sich für fast jede Berufsgruppe an. Besonders beliebt ist der Verkauf von Onlinekursen bei Coaches, Trainern und Influencern.
Onlinekurse bieten sich an, wenn Du z.b. keine Coaching-Sessions anbieten möchtest oder dafür einfach keine Zeit hast. Der Vorteil für Nutzer ist, dass sie jederzeit ortsunabhängig Deinen Content konsumieren können, ohne dass Du dafür gebraucht wirst. Zudem lassen sich Onlinekurse sehr gut skalieren, insbesondere, wenn es sich um Evergreen-Content handelt. Einen eigenen Onlinekurs kannst Du auf Plattformen wie Kajabi, Skool oder ablefy erstellen und hosten. Eine Übersicht über Onlinekurs-Plattformen findest Du hier.
Onlinekurse (mit Resell Rights) verkaufen
Aktuell im Trend: Der Verkauf von Onlinekursen mit Resell Rights via Social Media. Die meisten Kurse dieser Art drehen sich um das Thema Marketing und beantworten die brennende Frage: “Wie werde ich sichtbar auf Social Media?”
Jeder, der den Kurs erwirbt, hat das Recht, ihn weiterzuverkaufen. Das System funktioniert ähnlich wie Network Marketing – nur für digitale Produkte. Grundsätzlich wurde ein Onlinekurs kreiert, der zwei Probleme löst. Zum einen löst er das beschriebene Problem der Zielgruppe, nämlich “wie wird man online sichtbar?” – Zum anderen kann jeder, der den Kurs weiterverkauft, daran verdienen, d.h. jeder im Netzwerk verdient daran (Network Marketing like). Die derzeit beliebtesten Kurse sind UBC und DWA.
Du kannst den Kurs z.b. über Deinen Instagram Account verkaufen, auf dem Du Dein Gesicht zeigst oder über einen “faceless” Account, wenn Du anonym bleiben möchtest.
Affiliate Marketing (Produkte von anderen bewerben)
Als Affiliate Marketer bewirbst Du Produkte von einem Unternehmen und erhältst bei einem erfolgreichen Verkauf über Deinen Marketingkanal eine Provision. Ein sehr bekanntes Affiliate Programm ist das Affiliate Programm von Amazon. Die Provisionen, die man erhält, sind abhängig vom Produktpreis und liegen meistens zwischen 2 und 10%.
Ob ein Unternehmen ein Affiliate Programm anbietet, erfährt man häufig auf der Unternehmens-Webseite oder auf direkte Anfrage per Email. Außerdem gibt es zahlreiche Affiliate Plattformen, wo Unternehmen ihre Partnerprogramme melden. CJ Affiliate, Digistore24, Awin oder Adcell sind solche Plattformen, auf denen Du Affiliate Programme findest.
Zu 100% von Affiliate Provisionen zu leben ist für Wenige umsetzbar. Meistens bieten Selbstständige zu ihrem eigenen Angebot ergänzende Produkte aus Affiliate Programmen an.
Coaching-Programme oder Sessions (1zu1 oder in der Gruppe) verkaufen
Egal ob Coach, Trainer:in, Therapeut:in, Heiler:in oder in einem ähnlichen Berufsfeld – wenn persönliche Begleitung für deine Zielgruppe hilfreich ist, sind Coaching-Programme und Coaching-Calls ein wertvolles Angebot. Du kannst Einzelsessions anbieten oder Pakete, z. B. fünf oder zehn Sitzungen. Da 1:1-Coachings nicht skalierbar sind, setzen viele Anbieter zusätzlich auf Gruppen-Coachings. Diese finden meist im Rahmen eines umfassenden Coaching-Programms statt, das nicht nur mehr Menschen gleichzeitig erreicht, sondern auch eine tiefere Transformation ermöglicht und sich höherpreisig verkaufen lässt. Voraussetzung dafür ist fundiertes Fachwissen.
Instagram Shadow Pages/ Quote Pages
Instagram Shadow Pages sind Accounts, die lediglich bestehende Videos über die “Remixen” Funktion teilen. Es kann auch eigener Content dafür erstellt werden, ist aber nicht notwendig. Shadow Pages beziehen sich immer auf eine Nische, wie z.b. Fitness, Business oder Spiritualität. Grundsätzlich muss der Accountinhaber niemals sein/ihr Gesicht zeigen.
Quote-Pages funktionieren genauso. Du kannst bestehende Quotes/Zitate teilen oder eigenen Content erstellen und hochladen.
Der Inhalt der Beiträge ist “Top of the Funnel”-Content und soll möglichst viele Menschen ansprechen. Die Inhalte sollen in erster Linie stark “relatable” sein, um möglichst viele Follower zu gewinnen.
Wenn eine Shadow oder Quote Page Tausende von Follower gewonnen hat, kann man die Seite monetarisieren. Das geht entweder durch den Verkauf von günstigen digitalen Produkten (10-20€) oder vor allem durch Sponsoren. Sponsoren sind Partner, die ihr Produkt/Dienstleistung auf Deiner Shadow/Quote Page in einem Beitrag platzieren, um von Deiner Kanal-Reichweite zu profitieren. Das Posten des Partner-Angebots kannst Du in Rechnung stellen.

Blogbetreiber
Ein Blog ist nicht nur eine gute Möglichkeit, um Deine Zielgruppe mit Informationen zu versorgen oder um bei Google durch SEO-optimierten Blogcontent gut zu ranken. Mit einem Blog kannst Du tatsächlich auch Geld verdienen. Und zwar indem Du Backlinks verkaufst. Das heißt, dass Du in Deinen Blogbeiträgen Links zu anderen Webseiten einfügst. Und diese Verlinkungen kannst Du verkaufen. Wieso werden Backlinsk benötigt? Ganz einfach – Verlinkungen sind für Google wichtig, um die Vertrauenswürdigkeit einer Webseite zu bewerten. Je vertrauensvoller eine Webseite, desto besser ist das Ranking bei Google.
Du kannst Dir z.b. selbst einen reinen Blog über WordPress erstellen oder einen Blog ergänzend in Deine bestehende Webseite einarbeiten.
Verkaufen kannst Du Backlinks über Backlink Online Marktplätze oder über spezielle facebook Gruppen. Damit Du dazu in der Lage bist Deinen Blog zu monetarisieren, musst Du selbst ein gutes Domain Rating haben (Du brauchst also selbst auch Backlinks von qualitativen Seiten) und Du solltest einige Hundert, besser Tausende Seitenbesucher pro Monat aufweisen können. Dann kannst Du Artikelplatzierungen zwischen 50 und 500€ verkaufen.
UGC Creator
UGC (User Generated Content) bezeichnet Inhalte, die nicht von Unternehmen, sondern von Nutzern selbst erstellt, aber meistens auf Seiten des Unternehmens online veröffentlicht werden – etwa Videos, Bewertungen oder Social-Media-Beiträge. Unternehmen nutzen UGC, um authentischer zu wirken und Vertrauen zu gewinnen – und zahlen dafür zunehmend Creator, die nahbaren Content für ihre Marke produzieren. Verdienstmöglichkeiten liegen je nach Erfahrung und Umfang bei 50 bis 500 € pro Video. Auf UGC Plattformen wie Speekly liegt der durchschnittliche Verdienst bei 50€ pro Video. Das ist wenig, wenn man den Aufwand für so ein Video gegenüberstellt.
Wenn Du vom UGC Business leben möchtest, dann musst Du mit exklusiven Marken zusammenarbeiten und Expertise im Bereich UGC aufbauen.
Streng genommen erfüllt UGC nicht die Kriterien eines Online Business (nach oben definierten Kriterien).
PDF Farming
PDF-Farming ist ein digitales Geschäftsmodell, bei dem du hilfreiche PDF-Produkte wie Planer, Checklisten, Tracker oder Workbooks erstellst und online verkaufst – etwa über Etsy, Gumroad oder einen eigenen Shop. Es eignet sich besonders für Einsteiger:innen, da du kein Startkapital, kein Lager und keinen Versand benötigst. Die Produkte werden einmal erstellt und dann automatisiert verkauft. Werbung ist nicht zwingend nötig, aber sinnvoll: Mit Instagram, Pinterest oder Etsy-SEO lässt sich die Reichweite gezielt steigern.
Eigene Brand (Krypto, Traumaheilung, Digital Marketing, etc.)
Einer der größten Trends: Deine eigene Personal Brand. Mache Dich selbstständig mit Deiner Expertise. Ob als Coach, Physiotherapeut, Marketing Experte, spiritueller Guide oder Business Coach – Du kannst Deine Brand digital sichtbar machen und grundsätzlich alle Online Business Ideen anbieten, um die es hier in diesem Beitrag geht. Mit Deiner Personal Brand kannst Du Onlinekurse, Coachingprogramme oder andere digitale Produkte verkaufen. Du kannst Affiliate Links anbieten oder Produkte auf Etsy verkaufen. Rund um Deine Personal Brand ist vieles möglich. Grundsätzlich wird es auch erst durch Deine Personal Brand möglich, Online Business Ideen erfolgreich zu machen.
Influencer
Was ein Influencer ist, weißt Du bereits. Influencer bewerben Produkte im Rahmen einer Kooperation mit einem Unternehmen und erhalten dafür eine feste Summe und/oder eine Beteiligung abhängig der erzielten Verkäufe durch den Influencer. Der Influencer nutzt für die Werbung die eigene Reichweite. Fakt ist, dass auch ein Influencer eine Personal Brand ist. Auch Influencer stehen für eine bestimmte Nische, genauso wie eine Personal Brand. Ein Influencer aus dem Technikbereich bewirbt entsprechend nur Technikprodukte und macht sich in diesem Bereich einen Namen. Der Fokus bei Influencern sind die Werbekooperationen, wohingegen Personal Brands auf eigene Produkte setzen. Die Grenzen zwischen Influencer und Personal Brand sind häufig fließend.
Digitale Produkte
Digitale Produkte sind Onlinekurse, eBooks, Guides, Kalender, Bilder, Workbooks, Canva-Vorlagen, Audiofiles, etc. …. Du kannst sie rund um Deine Personal Brand verkaufen. Digitale Produkte können zwischen 5€ und 500€ verkauft werden. Kostenfreie Leadmagnets (ein 3-4-seitiges PDF mit Mehrwert) gehören auch zu den digitalen Produkten.
Fazit: Online Business Ideen lassen sich sehr gut kombinieren
Häufig ergeben sich Mischformen. Ein Influencer verkauft z.b. einen eigenen Onlinekurs sowie Kurse mit Resell Rights und betreibt zusätzlich noch eine Shadow Page.
Außerdem kannst Du nicht einfach nur einen Onlinekurs verkaufen. Vielmehr gilt es z.b. eine Personal Brand aufzubauen und im Zuge dessen kannst Du u.a. einen Kurs anbieten, der auf Deine Personal Brand und Dein Angebot abgestimmt ist.
Artikelempfehlung
Lies Dir auch unbedingt diesen Beitrag durch, um Fehler zu vermeiden: 3 knallharte Gründe für Deinen Misserfolg im Online-Business

